Bürgerbeteiligung

So geht Bürgerbeteiligung

Moderne Demokratien zeichnen sich dadurch aus, dass die EntscheiderInnen Rat einholen bei ihren BürgerInnen, sie beteiligen. Es gibt aber immer noch viele PolitikerInnen, die lieber über ihre Bevölkerung reden als mit ihr. Das liegt vielleicht auch daran, dass sie noch keine Erfahrungen mit den vielfältigen Methoden und Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung gesammelt haben. Hier will die vorliegende Publikation Abhilfe schaffen. Sie ist eine Einführung und Handlungsanleitung für gelingende Bürgerbeteiligung. Das Kernstück dieser Publikation sind Tipps aus der Praxis für eine gelingende Bürgerbeteiligung.

Quelle: Friedrich-Ebert-Stiftung        Permalink a-z.lu

Architcture is participation (Englische Version)

Unsere Gesellschaft beansprucht zunehmend Teilhabe an der Gestaltung unserer gebauten Umwelt. Ohne Partizipation der Bürger ist kaum noch ein größeres Bauprojekt durchsetzbar. Und in der Tat ist das Wissen der Nutzer über den Gebrauch und das Erleben von Räumen für Architekten ein wertvolles Werkzeug im Entwurfsprozess. Wie erfolgreiche Partizipation aussehen kann, zeigt dieser Band anhand einer im Praxistest entwickelten Methode, bei der die Kommunikation über und durch Atmosphären im Mittelpunkt steht. Realisierte Projekte der Baupiloten werden ergänzt von einer großen Bandbreite an Beteiligungsmöglichkeiten – aufbereitet als praktische Hinweise und offen für die eigene Anwendung. Damit lädt das Buch zum sofortigen Ausprobieren ein.  Architecture Is Participation richtet sich nicht nur an Architekten und Architekturvermittler, sondern auch an Kommunen, Verwaltungen und insbesondere an die Nutzer von Stadt und Architektur.

Autorin: Susanne Hofmann; 256 S.; Signatur oekobib (Cote) DEM-pro-39 Quelle: jovis Verlag

Concertation citoyenne en urbanisme – La méthode du Community planning

Comment améliorer sa ville ou son quartier ? Comment pouvons-nous les rendre plus pratiques, plus agréables, plus en harmonie avec le développement durable ? Ce guide est la version française d’un ouvrage anglais consacré au Community planning ou Participation dynamique. La méthode qu’il décrit a déjà une longue histoire aux Etats-Unis, en Allemagne, Chine, Ecosse, Grande Bretagne, Irlande, Islande et République Tchèque. Dans tous ces pays, des professionnels, lassés des procédures classiques d´urbanisme, expérimentent des sessions intensives d’ateliers en vue de mobiliser le plus grand nombre de citoyens dans la démarche de projet. Cette méthode du Community Planning rend les participants actifs dans le processus de projet et leur laisse exprimer leur créativité au contact des professionnels. Elle repose sur un principe simple: chacun (habitant, élu, technicien ou tout autre acteur concerné) peut s’impliquer dans le processus, afin de mettre en commun ses idées et ses expériences et de participer collectivement à la conception du projet…

Auteurs: Eléonore Hauptmann et Nick Wates; 115 p.; Cote oekobib DEM-pro-38 Source: éditions Yves Michel

Prendre des décisions collectives avec des méthodes participatives

Les processus de prise de décision collective ne sont pas des réalités faciles. Ils peuvent être souvent en contradiction avec les principes de fonctionnement du groupe (exemple : un homme, une voix, conflits de pouvoir, d’intérêt…). À l’heure du renforcement des démarches participatives, au sein des instances collectives, cet ouvrage fournit, en s’appuyant sur de nombreux exercices/exemples, une méthodologie didactique pour faciliter une réelle prise en compte de l’avis de chaque participant.

Auteur: Tony Noce; 263 p.; Cote oekobib DEM-pro-40 Source: Chronique Sociale

Über Bürgerbeteiligung hinaus – Stadtentwicklung als Gemeinschaftsaufgabe?

Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung – ein Thema mit fast 50jähriger Geschichte, ein Thema zudem, das derzeit besondere Aufmerksamkeit genießt. Anlass genug, es auf den Prüfstand zu stellen und zu fragen: Sind die alten Konzepte und Begriffe von Beteiligung noch tauglich? Weisen die zahlreichen programmatischen Forderungen nach mehr Beteiligung in die richtige Richtung? Was ist vom häufig zu hörenden Ruf nach neuen Verfahren zu halten? Geben die social media neue Impulse?Und: Wie schlägt sich das alles in der Praxis nieder? Geht es dort so zu, wie die Programme es fordern und versprechen? Oder ist es dabei geblieben, dass man am Sonntag Tugend trägt und im Alltag den Geschäften nachgeht? Erweisen sich möglicherweise viele Beteiligungsverfahren als Selbstzweck?Fragen wie diese werden in Analysen und Berichten aus der Praxis behandelt. Und natürlich wird gefragt, was aus den Befunden und Beobachtungen folgt, welche Konsequenzen zu ziehen, welche neuen Konzepte erforderlich sind.

Autor: Klaus Selle; 527 S.; Signatur oekobib (Cote) DEM-pro-19 Quelle: Verlag Dorothea Rohn

Handreichungen zur Öffentlichkeitsbeteiligung im Umweltbereich

Mit dieser Handreichung möchten wir all denjenigen eine Hilfestellung geben, die vor der Aufgabe stehen, Beteiligungsverfahren im Umweltbereich umzusetzen. Im Zentrum steht dabei die Gestaltung der Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie (Lärmaktionsplan). Zudem finden Sie Hinweise zu den Umweltbereichen Luftreinhaltepläne, EU-Wasserrahmenrichtlinie und hoch-/niederfrequente Strahlungen. In erster Linie richtet sich daher die Handreichung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kommunen und Fachbehörden, die mit der Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie befasst sind. Aber auch alle Interessierten und Betroffenen, die mehr über Gestaltung von erfolgreichen Beteiligungsverfahren wissen möchten, werden in dieser Handreichung wertvolle Informationen finden.

Hrsg.: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen; 94 S.; Signatur oekobib (Cote) DEM-for-35 Quelle: idem Hrsg.

Praxisbuch Partizipation – Gemeinsam die Stadt entwickeln

Stadtentwicklung hat viele Facetten: von der gesamtstädtischen Ebene, über Planungen für Stadtteile bis zu kleinräumigen, lokalen Projekten oder Aktionen. Im Praxisbuch finden Sie Inspirationen für Beteiligungsprozesse auf allen drei Planungsebenen und quer durch das Themenfeld, wobei man natürlich bei vielem weiter in die Tiefe gehen kann. Dieses Praxisbuch unterstützt MitarbeiterInnen und Mitarbeiter des Wiener Magistrats, die in der Stadtentwicklung oder verwandten Bereichen wie der Gestaltung des öffentlichen Raums arbeiten und die bei Programmen, Planungen und Projekten die Öffentlichkeit beteiligen wollen. Mit dem Praxisbuch können Beteiligungsprozesse professionell vorbereitet und durchgeführt werden.

Hrsg.: Magistrat der Stadt Wien; 123 S.; Signatur oekobib (Cote) DEM-all-18 Quelle: Stadt Wien

Informieren, Beteiligen, Kooperieren: Kommunikation in Planungsprozessen

„Kommunikation ist nicht alles – aber Planung ohne Kommunikation ist nichts“. Ein sehr großer Teil der Planungs- und Entwicklungsaufgaben besteht im Visualisieren, Präsentieren, Diskutieren, Moderieren etc. – ist also Kommunikations- und Vermittlungsarbeit. Den Fachleuten, die Pläne erarbeiten, Projekte entwickeln oder Politik beraten ist mittlerweile geläufig: Die Fähigkeit zur Gestaltung von Kommunikationsprozessen gehört ebenso zu ihrem Qualifikationsprofil wie die Kenntnis räumlicher Entwicklungen, ökologischer Zusammenhänge, sozialer Wirkungen, planungsrechtlicher Instrumente oder ökonomischer Umsetzungsbedingungen – um nur einige Beispiele zu nennen. Mehr als 30 Jahre Praxis haben inzwischen zu einem reichhaltigen Fundus verschiedener Formen, Verfahren und Techniken der Kommunikation für Planungsprozesse geführt. Diese sind für Praxis, Wissenschaft und Studium im systematisch aufbereitet. Dabei präsentiert sich die Neuauflage als grundlegend überarbeitete und ergänzte Neufassung, die die vielfältige Weiterentwicklung der Praxisfelder widerspiegelt.

Autoren: Ariane Bischoff, Klaus Selle, Heidi Sinning; 331 S.; Signatur oekobib (Cote) DEM-pro-12 Quelle: Buchrückseite

Beteiligungsverfahren in Theorie und Anwendung

In der Auseinandersetzung über die Chancen und Risiken des wissenschaftlich-technischen Wandels und dessen Folgen für Mensch, Umwelt und Gesellschaft werden in den letzten Jahren immer häufiger innovative Formen der Bürgerbeteiligung diskutiert, die die bestehenden Entscheidungsverfahren der parlamentarisch-repräsentativen Demokratie sinnvoll ergänzen und es der Öffentlichkeit ermöglichen, schon frühzeitig an Planungs- und Entscheidungsfindungsprozessen teilzunehmen. Eine Bestandsaufnahme zeigt, dass ein großer Bedarf nach allgemein verständlicher Praxisanleitung für die selbstständige und effektive Durchführung von solchen Beteiligungsverfahren besteht. Die Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg trägt diesem Wunsch Rechnung und hat deshalb die Aufgabe übernommen, einen “Praxis-Leitfaden Bürgerbeteiligungsverfahren” für Entscheider in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu erstellen….

Autoren: Jens Beckmann, Gerhard Keck; 95 S.; Signatur oekobib (Cote) DEM-for-31 Quelle: Buchrückseite  

Nachschlagewerk Kinderpolitik

Kinderpolitik ist uns sehr wichtig. Sie ist eine Möglichkeit, mit geeigneten Maßnahmen die Rechte der Kinder und ihre Bedürfnisse in der Gesellschaft wahrzunehmen und durchzusetzen. Im Kern geht es um Kinderfreundlichkeit: Kinderfreundlichkeit ist ein Gradmesser für das Wohlergehen von Kindern und damit entscheidend für eine gemeinsame Zukunft. Viele Maßnahmen und Initiativen auf dem Weg zu einer kinderfreundlichen Gesellschaft werden unter dem Begriff „Kinderpolitik“ zusammengefasst. Besonders aktuell sind in diesem Zusammenhang Fragen zur Beteiligung von Kindern und die Vertretung von Kinderinteressen durch Erwachsene. Was aber heißt Kinderbeteiligung oder Kinderinteressenvertretung? Was versteht man unter einer Kinderfreundlichkeitsprüfung und was beinhalten Kinderrechte? Wie sieht es in der Praxis aus? Wo ist Handlungsbedarf und wie kann man ihm gerecht werden? Welche Beteiligungsprojekte gibt es und was wurde in den letzten Jahren durch Kinderinteressenvertretungen erreicht? Auf diese Fragen will der Ordner Auskunft geben…

Hrsg.: Deutsches Kinderhilfswerk; Ringordner; Signatur oekobib DEM-jug-9 Quelle: Deutsches Kinderhilfswerk

Links

Neben Informationen zu Engagement und Ehrenamt sind hier wertvolle Informationen über Partizipation und Politik zu finden: von den Grundlagen, Methoden und Verfahren, Handlungsfelder zu konkreten Praxishilfen. Newsletter-Abo möglich. https://www.buergergesellschaft.de

Das  Netzwerk informiert im Detail über Empfehlungen und Qualitätskriterien für eine kommunale Beteiligungspolitik u.a. auch zu Beteiligung in Planungsprozessen, „good practice“-Beispiele sowie zu Projekten und Seminaren. http://www.netzwerk-buergerbeteiligung.de/

Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet bei Eingabe des Begriffes „Partizipation“ oder „Beteiligung“ im Suchraster eine große Anzahl an Dokumenten zur e-Partizipation, zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, den Zusammenhang mit politischem Interesse sowie weiterführenden Links und Veröffentlichungen. http://www.bpb.de/

Eine kommentierte online-Übersicht von Klaus Selle über (rezentere und ältere) Handbücher zum Thema „Über Bürgerbeteiligung hinaus… Stadtentwicklung als Gemeinschaftsaufgabe?“. Mit Auszügen aus den jeweiligen Veröffentlichungen. http://www.pt.rwth-aachen.de/files/dokumente/inprogress/supplement4_handbuecher.pdf

Hier finden Sie interessante Links zum Thema Partizipation sowie verwandten Themen aus Österreich, Belgien,Brasilien, Deutschland, EU, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Internationalen Organisationen , die sich mit diesen Themen beschäftigen, Kanada, Mittel-/Osteuropa, Niederlande, Portugal, Schweden, Schweiz, Skandinavien, Slowakei, Spanien und USA. http://www.partizipation.at/links.html

Practical online-tools for youth work and training, informations on good practice projects to promote youth participation. https://www.salto-youth.net/

Le site de l’Observatoire Européen de la participation présente une multitude de documents, de bonnes pratiques sur la citoyenneté européenne et sur la démocratie participative. http://www.participation-citoyenne.eu/

Plaquette « pour susciter l’envie » et un livret méthodologique, fruit d’une expérimentation au niveau communal. http://www.grainecentre.org/participation-citoyenne

Boîte à outils sur la participation citoyenne en relation avec la politique en matière d’eau, mais transférable à d’autres domaines. https://robvq.qc.ca/guides/consultation_publique

Dokumente

Dieser Leitfaden ist das Luxemburger Standardwerk in Sachen Bürgerbeteiligung. Chancen wie auch Grenzen der Beteiligung werden hier thematisiert und Wege für die Praxis vor Ort vorgezeichnet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Einbindung der BürgerInnen in der Erstellung des Flächennutzungsplanes (PAG). Ein Textvorschlag für einen Gemeinderatsbeschluss zur Partizipation rundet die hervorragend illustrierte Broschüre ab. Buergerbeteiligung Broschuere Meco