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Neuanschaffungen

Der Bestand der Mediathek wird kontinuierlich erweitert, dies zur Zeit im Besonderen in den Bereichen ökologisches Bauen, sanfte Mobilität, Natur- und Landschaftsschutz, ökologisches Gärtnern, vegetarische/ vegane Ernährung, nachhaltige Gemeindepolitik, nachhaltigen Entwicklung, Förderung des Gemeinwohls, neue Wohlstandsmodelle sowie Formen der Bürgerbeteiligung und im Luxemburgensia-Bereich.

Sie können uns gerne Ihre Vorschläge einreichen, die wir – im Rahmen unserer Prioritäten und finanziellen Möglichkeiten – berücksichtigen: oekobib@oeko.lu.

Hier eine Auswahl der Neuanschaffungen der letzten Wochen:

Mein erstes Waldstück

Ein Stück eigener Wald ist schön, aber wie findet man die passende Parzelle und wie nutzt man sie? Forstwirt und Erfolgsautor Peter Wohlleben erklärt in diesem Ratgeber für Einsteiger den Weg zum Waldbesitzer. Waldkauf, nachhaltige Wirtschaftsweise und die Wahl der Bäume kommen ebenso zur Sprache wie Durchforstung, Ernte, eigenes Brennholz und Holzverkauf. Mit vielen Tipps aus langjähriger Erfahrung hilft er Ihnen, den eigenen Wald zu verstehen. Was verraten Pflanzen über Bodenqualität und Wilddichte? Welche seltenen Tierarten sind auf Totholz angewiesen? Sie erfahren, wie Sie Ihren Wald auf Stürme, Borkenkäfer und den Klimawandel vorbereiten und sogar ohne Holzeinschlag Gewinn erzielen.

Quelle: Eugen Ulmer Verlag
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Methodenhandbuch Bürgerbeteiligung Band 3

Viele Menschen lassen sich über das Internet gezielter aktivieren und einbinden als über Präsenzveranstaltungen, denn die Beteiligung kann so ortsunabhängig, anonym und weitgehend spontan erfolgen. Online-Methoden ermöglichen auch außerhalb von Präsenzphasen einen inhaltlichen Austausch und bieten Anwendungsmöglichkeiten, die offline so nicht möglich sind – etwa das Sammeln von Spenden oder die Anhörung von Trägern öffentlicher Belange. Der dritte Band stellt zehn Online-Verfahren vor.

Quelle: oekom Verlag
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Stadt als System

Städte stecken voller Widersprüche. Sie sind inspirierend und ermüdend, innovativ und konservativ, integrierend und polarisierend. Sie sind Orte der Beschleunigung und des Wandels, können aber auch stagnieren und erstarren. Städte bestehen aus Stahl, Beton und Glas, aber viel mehr noch aus den Menschen, die in ihnen leben und deren Beduürfnisse das System Stadt bedienen muss. Wie hängt das alles zusammen?
»Stadt als System« nimmt zehn urbane Handlungsfelder unter die Lupe – von der digitalen Transformation über den städtischen Einzelhandel und die urbane Logistik bis hin zur Stadtpolitik und dem Wohnen in der Stadt von morgen – und untersucht Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen den unterschiedlichen Bereichen. Die Autoren fragen nach tiefgreifenden Veränderungen, Herausforderungen und Chancen – als pointierte Bestandsaufnahme und Einstieg in vertiefende Analysen.

Quelle: oekom Verlag
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Der Rebound-Effekt

Die Erhöhung der Energieeffizienz - durch LED-Lampen, Hybrid-Autos, Gebäudedämmung usw. - kann einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Doch welche 'unerwünschten Nebenfolgen' haben diese technischen Lösungen der Nachhaltigkeit? Im Mittelpunkt der Arbeit von Tilman Santarius steht die Frage, inwiefern Effizienzsteigerungen sogenannte Rebound-Effekte hervorbringen, die die Nachfrage nach Energiedienstleistungen steigern. Seine umfassende Analyse legt dar, warum relative Energieeinsparungen durch eine absolute Steigerung des Verbrauchsniveaus oft teilweise oder vollständig wieder zunichte gemacht werden. Dabei betritt Santarius Neuland, indem er die Forschung über den Rebound-Effekt aus der Ökonomie heraus in weitere wissenschaftliche Disziplinen verschiebt und erstmals eine interdisziplinäre Betrachtung des Phänomens liefert. Zunächst arbeitet er kritisch den Stand der bisherigen Rebound-Ökonomie auf und erklärt dabei, wie Effizienzsteigerungen Preise verringern und Märkte verändern. Im Ergebnis erscheint eine Steigerung des Energieverbrauchs als wirtschaftlich 'vernünftig'. Sodann erklärt er mit psychologischen Theorien, wie technische Effizienzsteigerungen menschliche Bedürfnisse beeinflussen können. In der Folge kann eine Steigerung des Energieverbrauchs gewollt und gewünscht werden. Schließlich zeigt er anhand soziologischer Theorien, wie Effizienzsteigerungen zur Beschleunigung von Produktion, Konsum und Lebenstempo beitragen. Und diese Temposteigerungen erfordern wachsende Energieverbräuche. Doch lässt sich unter diesen Umständen keine hinreichende Entkopplung des Energieverbrauchs vom wirtschaftlichen Wohlstand erzielen. Dies gelingt nur, wenn Techniknutzung, wirtschaftliches Handeln und menschliche Motivation wieder in übergeordnete gesellschaftliche Ziele eingebettet werden. Santarius schlussfolgert, dass erst ein sozialer Wandel in Richtung Post-Technizismus, Post-Kapitalismus und Post-Liberalismus die Voraussetzungen schaffen wird, unter denen eine sozial-ökologische Gesellschaftstransformation gelingen kann.

Quelle: Metropolis-Verlag
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Konsumkritische Projekte und Praktiken

Konsumkritische Projekte und Praktiken entstehen und verbreiten sich seit einigen Jahren: Repair Cafés, Urban Gardening oder Schnippeldiskos sind nur einige Beispiele, bei denen die derzeitige Konsumgesellschaft hinterfragt und Alternativen entwickelt und praktiziert werden.
Wer sind die Akteure, die konsumkritische Projekte organisieren und sich an ihnen beteiligen? Welche Ziele verfolgen die Beteiligten? Welche gesellschaftliche Bedeutung schreiben sie ihren Projekten zu? Können Brüche in der Praxis des kritischen Konsums identifiziert werden? Welche Folgen hat das Engagement in konsumkritischen Projekten für eigene Konsummuster?
Ein 18-köpfiges Team von Autorinnen und Autoren untersucht diese Fragestellungen und bringt dabei zahlreiche fachliche Perspektiven ein, u.a. aus der Wirtschaftswissenschaft, der Soziologie, der Medien- und Kommunikationswissenschaft und der Kunstwissenschaft.

Quelle: oekom Verlag
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Mensch, was nun?

»Ich kann daran ja nichts ändern.« – Diesen Ausspruch hört man oft, wenn es um ökologische Probleme wie Klimawandel und Artensterben oder Ressourcenmangel geht. Viele Menschen fühlen sich diesen Herausforderungen gegenüber ohnmächtig und gelähmt.
Der Psychiater und Therapeut Andreas Meißner analysiert anschaulich und alltagsnah, wie wir in die aktuelle Situation geraten sind und was uns daran hindert, sie effektiv zu bewältigen.
Aufgrund der Komplexität und Tragweite der anstehenden Aufgaben kann es keine Patentrezepte oder einfachen Lösungen geben. Aber es ist möglich, eine eigene, positive Grundhaltung zu entwickeln, auch im Angesicht der fortschreitenden ökologischen Krisen.
Das Buch zeigt auf, wie wir dabei Erfahrungen mit persönlichen Umbrüchen nutzen und der Situation mit Verantwortung begegnen können.

Quelle: oekom Verlag
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Herr Bien und seine Feinde

Seit über 100 Millionen Jahren prägt der Bien – also das Bienenvolk mit seinem Stock – das Leben auf unserer Erde, weil er einer riesigen Pflanzengruppe als Bestäuber dient. Ohne Biene keine Äpfel – wenn es nach dem Willen der Agrochemie-Konzerne geht, soll dies jedoch anders werden. Ihnen schwebt eine Zukunft der Roboterbienen vor. Bestäubt wird nur noch, was Kasse bringt. Willkommen in einem der folgenschwersten Auswüchse des menschengemachten Ökozids. Timm Koch führt uns in die wundersame Welt der Bienen und zeigt: Noch funktioniert die Mensch-Bien-Symbiose, noch stemmt sich die Herrschaft des Biens gegen die vollkommen ungezügelte Vergiftung unserer Landschaften durch Bayer, Monsanto und Co. Aber wir sind in einer kritischen Phase angelangt.
Quelle: Westend Verlag
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Le petit guide des alternatives

Cet ouvrage défend les changements dont notre planète a besoin pour continuer de porter la vie et pour permettre à notre société de favoriser le mieux-vivre ensemble. Il s'agit d'un cri du coeur, mais aussi d'un hymne à l'espoir, pour remettre l'homme au coeur du système, en lien avec la terre et le rythme de la nature. L'auteur nous transmet une volonté de changer notre regard sur nous-mêmes, notre prochain et le monde. Ce guide documenté propose des solutions viables pour : retisser le lien entre les générations et donner sa place à chacun, créer de nouveaux réseaux de communication, de production et de consommation, éviter le gaspillage, aborder autrement la recherche scientifique et médicale, l'éducation. Ces alternatives concernent tous les sujets d'actualité : alimentation, eau, pollution, économie, énergies, médias, modes de gouvernance, transports, logement, santé, prison, etc. Critique envers notre société d'hyperconsommation, de rentabilité et d'immédiateté, cet ouvrage engagé nous présente des alternatives pour reprendre notre avenir en main.

Source: Ed. Sang de la Terre
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Sauver les plantes pour sauver l’humanité

Notre nourriture, l'air que nous respirons, notre survie en général dépendent, directement ou indirectement des plantes. Or, le changement climatique en cours et les multiples agressions dont sont victimes les végétaux - polluants divers et techniques agressives de culture - affectent leur fonctionnement, leur capacité à se défendre, leur tolérance vis-à-vis des stress, et donc, pour les plantes cultivées, leur croissance et leur potentiel de production.Nous savons que nous ne pourrons pas maintenir le statu quo, qu'il ne sera pas possible de produire demain comme nous produisons aujourd'hui. Il va falloir très vite faire les bons choix pour pouvoir continuer à satisfaire les besoins d'une humanité en croissance dans un contexte de raréfaction des ressources.Afin de répondre aux défis actuels, les auteurs s'attachent dans ce livre à proposer des solutions qui tirent parti des fantastiques capacités d'adaptation de la nature. C'est notre assurance-vie. Il est essentiel, plaident-ils, de renouer une alliance avec elle.

Source: Ed. Belin
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Leute machen Kleider

Ein ganz alltäglicher Morgen: Aufstehen, ins Bad gehen, sich ankleiden. Doch was wäre, wenn aus dem Schrank die Menschen klettern würden, die unsere Kleidung hergestellt haben? Was würden sie von ihrer Arbeit und von ihrem Leben erzählen? Imke Müller-Hellmann nimmt ihre Lieblingskleidungsstücke und fährt los: Bangladesch, Vietnam, Portugal, Schwäbische Alb, Thüringen, China ... Sie lernt die Näherin ihrer Fleecejacke kennen, den Textilveredler von Slip Claudia und die Spinnerin des Garns ihrer Wandersocken. Sie interviewt Firmenchefs in deutschen Luxushotels und Manager auf staubigen, bengalischen Pisten, fährt an chinesischen Betriebstoren vor und bedankt sich bei den verblüfften Angestellten für ihre Lieblingsjacke. Wovon träumt eine Wanderarbeiterin in China, die 10 bis 12 Stunden am Tag unter Neonlicht näht? Was erhofft sich ein Näher in Bangladesch von seiner Zukunft? Was eine Schuhmacherin in Portugal? Doch bis sie die Menschen besuchen und kennenlernen kann, braucht es Beharrlichkeit. Die Autorin ringt mit den Firmen ihrer Kleidungsmarken um die Herausgabe der Zulieferernamen und bittet Gewerkschaften um Hilfe bei der Suche nach den Menschen, die ihre Kleidung fertigten. Leute machen Kleider ist eine Reise durch die globale Textilproduktion, voller sehr persönlicher Begegnungen. Leute machen Kleider sind überraschende Einblicke in eine weltweit vernetzte, gigantische Industrie. Ein Buch, das vor allem von den Menschen erzählt, die so weit weg zu sein scheinen, es aber eigentlich nicht sind – tragen wir ihre Arbeit doch auf unserer Haut.

Quelle: Osburg Verlag
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